Die Schweiz verfügt über eine der produktivsten und innovativsten Volkswirtschaften der Welt. Sie hat früh erkannt, dass die Ausrichtung auf den Export in einem kleinen Binnenmarkt die Voraussetzung dafür ist, erfolgreich zu wirtschaften. Heute macht der Exportanteil der Schweizer Wirtschaftsleistung hohe 71 Prozent aus. Das sind deutlich mehr als 47 Prozent in Deutschland oder 29 Prozent in Grossbritannien.
Auch beachtlich ist, dass 14 der 500 weltweit umsatzstärksten multinationalen Unternehmen ihren Sitz in der Schweiz haben. Dazu bedienen viele KMU oft Nischenmärkte und gehören darin zur Weltspitze.
Schweizer Unternehmen stark gewichtet
Der globale Erfolg von Schweizer Unternehmen beeinflusst das Handwerk der Vermögensverwaltung. Unsere Partnerin, die Zähringer Privatbank, investiert die ihr anvertrauten Gelder global. Sie wählt nach Möglichkeit Direktanlagen in Aktien und Obligationen sorgfältig aus und ergänzt diese durch kosteneffiziente Indexanlagen und Gold. Der Investitionsgrundsatz der Diversifikation steht dabei im Vordergrund: Das Risiko soll sich breit auf unterschiedliche Regionen und Sektoren verteilen.
Die weltweit tätigen Schweizer Top-Unternehmen verteilen sich auf unterschiedliche Tätigkeitsbereiche. Zudem erwirtschaften sie lediglich acht Prozent ihre Umsatzes im Heimmarkt. Der Rest verteilt sich gleichmässig über die ganze Welt. Damit ist die verlangte Diversifikation gegeben und die einheimischen Unternehmen lassen sich überproportional in der Vermögensverwaltung berücksichtigen. Im Fachjargon wird dies als «Home Bias» bezeichnet.
In anderen kleinen Ländern wie Österreich oder Neuseeland wäre der «Home Bias» eine schlechte Idee. Denn die Auswahl an börsenkotierten Unternehmen mit internationaler Ausrichtung ist schlicht nicht mit der Schweiz vergleichbar.
Trotzdem: Klumpenrisiko vermeiden
Diese Ausgangslage könnte dazu verleiten, ausschliesslich in Schweizer Aktien zu investieren. Das ist jedoch nicht sinnvoll. Denn einerseits gibt es längst nicht in allen Wirtschaftszweigen führende Schweizer Unternehmen. Andererseits gehört auch die Investition in unterschiedliche Währungen zur breiten Risikostreuung dazu.
Mit einer einseitigen Beschränkung auf Schweizer Aktien lassen sich also weder Währungsrisiken vermeiden, noch das Optimum bei der Branchendiversifikation erreichen.
Der Zähringer Privatbank ist die Diversifikation in den Portfolios besonders wichtig. Dabei orientiert sie sich nicht stur an einem bestimmten Index. Mit welcher Gewichtung sie die Portfolios konstruiert, lesen Sie im aktuellen Börsenbrief der Zähringer Privatbank.
Aktuelle Information zu den Turbulenzen im Bankensystem
Ende März 2023 hat die Schweiz eine geschichtsträchtige Grossbank verloren. Der Credit Suisse hat die globale Ausrichtung nicht den Erfolg, sondern letztlich den Untergang gebracht. Die Zähringer Privatbank schätzt mit einer aktuellen Information die Turbulenzen im Bankensystem ein.
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